Auch der Blog ist umgezogen!

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10 Tipps für mehr Produktivität und Erfolg  

(Lesezeit: 4 Minuten)


 
1.       Produktiv arbeiten mit dem 15-Minuten-Prinzip
 
Studien haben ergeben, dass man in den ersten 15 Minuten einer Arbeitsaufgabe am produktivsten ist. Diese Erkenntnis kann man nutzen. Steigere deine Produktivität mit einem Höchstmaß an Fokus und Konzentration:
 

  •  Blocke feste Zeiten für bestimmte Tätigkeiten am Tag z.B. für E-Mails, Recherche, Meetings etc. 
  •  Überlegen vorher, was genau recherchiert oder erledigt werden soll und arbeite konzentriert für 15-Minuten daran
  •  Lege danach eine kurze Pause ein und/oder geh eine andere Aufgabe an
  •  Zerlege größere Arbeiten in Teilschritte
  •  Plane Puffer für Unvorhergesehenes ein

 
2.       Konzentriere dich auf eine Sache

Fernsehschauen, Essen und nebenbei Instagram checken. Kommt dir bekannt vor? Wer zu viel auf einmal will verzettelt sich oft und benötigt dadurch letztlich viel länger. Schluss damit. Konzentriere dich immer auf eine Sache. Klingt simpel, aber wenn man es ausprobiert, merkt man schnell wie schwer es fällt. Es gibt nichts Unhöflicheres, als bei einem Gespräch oder in einem Meeting ständig aufs Handy zu starren. Egal was du tust: Du bist hier und jetzt – also konzentriere dich auch darauf.

3.       Die 5/5 Regel

Wenn du dich über etwas ärgerst oder aufregst überlege, ob es langfristig einen Einfluss auf dein Leben oder deine Ziele hat. Wenn es in 5 Jahren keine Rolle mehr spielt, verschwende auch nicht mehr als 5 Minuten Zeit um dich darüber aufzuregen. Zeit ist kostbar.
Schärfe dein Mindset und fokussiere dich auf deine Ziele. Gebe Energiefressern keine Chance.

4.      Sei ehrlich

Viele haben Angst ehrlich zu sein. Dabei bringt es dich (und andere) nicht weiter.  Spreche Meinungen und Ansichten offen aus. Ein höfliches nein ist viel effektiver als langes rumeiern. Das Thema kann abgehakt werden, der Kopf ist frei für die wirklich wichtigen Dinge und neue Ideen. Ehrlich sein bedeutet auch, sich selbst und andere respektvoll wahrnehmen und damit umzugehen. Konstruktive Kritik kann in positive Energie umgewandelt werden, neue Impulse geben. Das bringt einen viel weiter als manches bequeme Wort.

5.       Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

Es immer der erste Schritt, der dich voran bringt. Auch wenn eine Sache oder ein Plan (für dich) noch nicht perfekt ist, kannst du dennoch anfangen. Der Zeitpunkt wird womöglich nie „perfekt“ sein. Muss er auch nicht. Suche keine Gründe dagegen, sondern dafür. Plane kleine Teilschritte.
Der erste Schritt ist immer der Anfang von jedem Weg. Man muss erst TUN um etwas zu verändern. Fang an!

6.       Begrenze dich nicht selbst

Du hast es bestimmt schon Mal gehört: „Das haben wir noch nie so gemacht“ „Das hat bis jetzt noch keiner geschafft, versuch es gar nicht erst“. Aber: Nur, weil es bislang keiner geschafft hat, heißt es noch lange nicht, dass du auch daran scheitern wirst. Es bedeutet auch, andere haben es auf ihre Art nicht geschafft, aber du vielleicht auf deine! Lass dich nicht beirren, geh deinen Weg! Wenn du Bock auf etwas hast, probiere es aus – es wird dich weiterbringen.

7.       Entdecke deine Möglichkeiten

Befreie dich von jeglichem Druck und finde deinen eigenen Weg. Schau dich um, lerne von anderen, aber bleibe dir stets selber treu. Denn genau das macht dich aus, das macht dich besonders und einzigartig. Wenn du dir noch nicht ganz im Klaren bist was du möchtest oder was dich ausmacht, nehme dir bewusst Zeit und finde es heraus:

  •   Welche Wünsche & Träume hast oder hattest du? 
  •   Was wolltest du als Kind immer mal werden? 
  •   Für was brennst du? 
  •   Was macht dich glücklich? 
  •   Was kannst du besonders gut? 
  •   Mit was kommen Menschen zu dir?


8.       Fehler sind wichtige Erfahrungen

Du kannst keine Fehler machen, nur Erfahrungen sammeln. Klappt etwas nicht, lerne daraus und mach es beim nächsten Mal besser. Sehe als Chance, zu lernen und zu optimieren. So wirst du zum Experten. Nur wenn du Dinge selber ausprobierst, wirst du die Erfahrung und somit das Learning aus dieser Situation heraus ziehen können. Und Erfahrungen sind super wichtig auf deinem Weg zum Erfolg!

9.       Investiere in dich

Zeit und Geld sind kostbare Güter. Nutze beide so gewinnbringend du kannst für dich selbst.  Bücher, Workshops, Seminare, Webinare, Vorträge, Podcasts – die Möglichkeiten sind schier grenzenlos.
Nimm dir bewusst Zeit für deine Weiterbildung. Viele Dinge gibt es kostenlos. Auch eine Aus- oder Weiterbildung, die dich persönlich oder beruflich weiterbringt, ist eine absolut lohnenswerte Investition und wird sich langfristig auszahlen.

10.    Vergleiche dich nicht mit anderen

Du bist  du – und das ist auch gut so. Alle anderen gibt es schon. Vergleiche dich nicht. Fokussiere dich auf deinen Weg und deine Ziele. Nur du hast diese Gedanken, diese Ideen, diese Talente. Es gibt Momente, in denen du an dir zweifeln wirst. Oder Menschen, die dich bewusst klein halten wollen. Sie haben nur Angst vor deiner Stärke. Sie begrenzen sich selbst und wollen auch dich begrenzen. Lasse es nicht zu! Schöpfe auch aus diesen Situationen neue Energie. Zeig es ihnen. Jetzt erst recht!



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Farben und ihre psychologische Wirkung  

(Lesezeit: 7 Minuten)


 

Optisch kann man mit Farbe Räume vergrößern oder verkleinern. Je nach Farbton nehmen wir sie als wärmer, wohliger oder kälter und distanzierter wahr. 

Auch exakt gleiche Temperaturen empfinden wir nur allein durch andere Farbgebungen unterschiedlich. Irre oder? 

Farben können atmosphärisch wirken, aber auch unsere Psyche beeinflussen. 

Diese Möglichkeit wird gerade im Marketing & Grafikdesign aufgegriffen – hier spielt Farbpsychologie eine sehr große Rolle. 

Selbständige, kleinere Unternehmen oder Start-Ups können sich gerade am Anfang kein externes Marketing leisten. Solche Designarbeiten werden zumeist in Eigenregie erledigt. In diesem Fall ist es durchaus lohnend, sich vorher mit Farben und deren Wirkung auf den Menschen zu beschäftigen.

Am Ende dieses Artikels wirst du Farben und Ihre Wirkung besser einschätzen und für dich und dein Unternehmen gewinnbringend einsetzen können. Bei jeder Farbe gibt´s außerdem die Rubrik „Gewusst?“ -  wissenswerte Infos, die du vielleicht sogar zum ersten Mal hörst (bzw. liest). 

 

Farben beeinflussen Gefühle & Verhalten, wecken aber auch Erwartungen 

Stell dir eine saftige, gelbe Zitrone vor! Und nun stelle dir eine saftige, blaue Zitrone vor. Ürgs, oder?! 

Unsere Wahrnehmung, unser Befinden, sogar unser Begehren nach etwas lässt sich durch Farben, Farbtöne oder auch Farbkombinationen beeinflussen. 

Farben werden ganz gezielt für Marketing, Produktdesign & -verpackung, sowie Unternehmens-Brandings (Logo, Website) benutzt. Mit zur Hilfenahme der Farbpsychologie kann eine Mission gezielt zum Kunden transportiert werden, eine gewollte Reaktion auslösen, als auch die Marke stärken.
 

Über 80% der Konsumenten gibt an, dass Farbe ein Hauptkriterium für ihren Kauf ist. Noch höher liegt die Rate bei Impulskäufen. Auch bei der Betrachtung von Unternehmenswebseiten klassifizieren Menschen unbewusst anhand der Farbgebung. Empfinden sie diese als unangenehm oder gar „ramschig“, werden siadie Seite nicht mehr aufrufen. 


Die geschickte Verwendung von Farben 

  • hat direkten Einfluss auf die Wahrnehmung eines Unternehmens auf die Zielgruppe 
  • lösen Stimmungen, Emotionen und Begehren aus 
  • bringen Menschen dazu etwas zu kaufen 

 

Nutze dieses Wissen! 

 

Farben und ihre Wirkung 

  • GELB 

Mit Gelb assoziiert man Licht, Wärme, gute Laune, Glück, Fröhlichkeit, Agilität, Offenheit, Energie, Spiritualität, Schönheit. Gold auch mit Qualität, Wert, Wohlstand 

Wirkung: belebend, positiv, anregend, anziehend, warm, stimmungsaufhellend, spannungslösend

Helle Gelbtöne wirken sonnig, heiter, energetisch. Dunklere Farbabstufungen werden oft verwendet, um etwas wertvoller & beständiger darzustellen oder einen antiken Look zu verleihen. 

Gewusst? Marienkäfer kommen gelb zur Welt. Erst wenn sich die Flügel gehärtet haben, verändert sich die Farbe. (Es gibt auch Käfer die gelb bleiben.)

 

  • ORANGE 

Mit Orange assoziiert man Freundlichkeit, Heiterkeit, Aktivität, Energie, Gesundheit, Vitalität, Humor, Verspieltheit, Veränderung (z.B. saisonal/Herbst), Wärme, Aufgeschlossenheit, Leichtigkeit, Bezahlbarkeit, Geselligkeit 

Wirkung: belebend, verspielt, aufheiternd, vitalisierend, aufgeschlossen, energetisch, wärmend, stimulierend, grell, günstig 

Orange regt Impulskäufe an, daher wird es gern für Discounts verwendet.

Gewusst? Kein deutsches Wort reimt sich auf „Orange“ 

 

  • ROSA 

Mit Rosa assoziiert man: Zärtlichkeit, Harmonie, Verspieltheit, Emotionalität, Höflichkeit, Zartheit, Charme, Sensibilität, Geborgenheit, Verliebtheit 

Wirkung: zart, verspielt, elegant, edel, weich, verträumt, gefühlsbetont, offen 

Rosa zieht Menschen an, die elegant-verspielt sind und das Leben genießen. Im Marketing wird Rosa gern verwendet, um Dinge als weich und flauschig hervorzuheben z.B. bei Weichspüler 

Gewusst? Die älteste, biologische Farbe der Welt ist: Rosa! Ein Produkt von Cyanobakterien, dem Anfang aller Lebewesen. Gefunden von Wissenschaftlern in Steinen unter dem Sand der Sahara. 

 

  • MAGENTA/PINK 

Mit Magenta assoziiert man: Gefühle, Impulse, Emotion, Energie, Aktivismus, Vertrauen, Genuss, Sinnlichkeit, Idealismus, Engagement 

Wirkung: aktivierend, erfrischend, stärkend, selbstbewusst, erheiternd, energetisch 

Magenta steht oft für Extravaganz und spezielle Betonungen. Größter Marketing-Clou: Die Deutsche Telekom hat die Farbe Magenta (RAL-4010) als Farbmarke registrieren lassen. Nur anhand der Farbe assoziieren Menschen mit Magenta sofort den Kommunikationsdienstleister. 

Gewusst? Das Wasser des Lake Hillier in Australien leuchtet pink. Der See liegt, umrandet von weißen Sandstränden, auf Middle Island. Das Rätsel der Pinkfärbung ist bis heute nicht endgültig gelöst. Forschen gehen davon aus, dass die Zusammensetzung von Nährstoffkonzentration und verschiedenen Bakterien Grund für die Farbe sind. Die Besonderheit: selbst wenn Wasser aus dem See entnommen und in ein Gefäß gegeben wird, bleibt es unverändert pink. 

 

  • ROT 

Mit Rot assoziiert man: Liebe, Leidenschaft, Emotion, Aktivität, Vertrauen, Dringlichkeit, Aufregung, Feuer, Tempo, Energie, Stärke, Aktionismus, Mut, Wille, Kraft 

Wirkung: belebend, aktivierend, anregend, energetisch, stärkend, temperamentvoll, lustvoll, emotional, wichtig, auffallend, inspirierend, stimulierend 

Rot hat die stärkste psychologische Wirkung. Rot bietet viele Möglichkeiten. Eine optisch aufwertende Kombination wird beispielsweise mit den Farben Marineblau, Grau oder Weiß erreicht. Dunkle Rottöne geben einen eleganten Touch und stehen für Reife und Eleganz. 

Eher negativ ausgelegte Assoziationen mit der Farbe Rot wie Aggressivität, Gefahr oder Kampflust können ebenfalls geschickt genutzt werden. Rot wird hier auf Plakaten bewusst als Unterstreichung eingesetzt, z.B. gefährliche Liebschaften, Actionfilme etc. 

Gewusst? In einer Tüte Gummibärchen ist ein Drittel rot, die anderen Farben nur zu je einem Sechstel vertreten. 

 

  • LILA/PURPUR 

Mit Lila/Purpur assoziiert man Kunst, Magie, Mystik, Romantik, Leidenschaft, Würde, Geistiges, Spiritualität, Kreativität, Eleganz, Individualität, Luxus, Reichtum 

Wirkung: elegant, anmutend, sanft, samtig, magisch, leidenschaftlich, edel, inspirierend, abgrenzend, individuell, kreativ, anregend, kraftvoll, aufwertend 

Während hellere Rottöne dafür eingesetzt werden energetisch oder auffallend zu wirken, werden dunklere Töne oft für luxuriöse Brands verwendet. 

Gewusst? 1902 wurde die lila Markenfarbe für "Milka" registriert. Die Abkürzung „Milka“ steht übrigens für „Milch“ und „Kakao“. Die Milka-Kuh erhielt ihre lila Färbung erst 1973. 


  • GRÜN 

Mit Grün assoziiert man: Vertrauen, Glück, Hoffnung, Natur, Umwelt, Balance, Harmonie, Beruhigung Gesundheit, Gelassenheit, Beharrlichkeit, Verlässlichkeit, Stärke, Stabilität, Sicherheit, Wohlstand, Erfolg, Wachstum. 

Wirkung: beruhigend, gelassen, rein, ausgleichend, harmonisierend, stärkend, stabilisierend, sanft, elegant, vertrauenerweckend, professionell, hochwertig 

Grün ist die Trendfarbe schlechthin. Leuchtende Grüntöne finden in anregenden, lebhaften Konzepten Anwendung, während dunklere Töne eleganter und professioneller wirken. Sie suggerieren Wohlstand, Wachstum & Stabilität. 
Grün soll Käufer laut Farbpsychologie auf sanfte Weise zu einer Kaufentscheidung bewegen. Genau wir rot, nur dezenter.

Gewusst? Die seltenste, natürliche Augenfarbe der Welt ist grün. Fast 90% der Erdbevölkerung haben braune Augen. 

 

  • BLAU 

Mit Blau assoziiert man Reinheit, Kälte, Frische/Erfrischung, Ruhe, Frieden, Himmlisches, Vertrauen, Sehnsucht, Weite, Freiheit, Ordnung, Pflichtbewusstsein, Klarheit, Politik, Medizin, Innovation, Fortschritt, Männlichkeit, Autorität, Stärke, Verlässlichkeit 

Wirkung: entspannend, erfrischend, kühlend, besänftigend, beruhigend, klar, harmonisierend, vertrauenerweckend, steril, stärkend, selbstbewusst, konservativ, korrekt, gediegen 

Blau ist die wohl facettenreichste Farbe: während laut Farbpsychologie Türkis und Marineblau Wohlgefühle bei Schnäppchenjägern auslöst, spricht Königsblau die eher impulsiven Käufer an 

Hellblau & Pastellblau sind für Baby- & Kinderartikel bestens geeignet,weil sie beruhigend und harmonisierend wirken. 
Dunklere Töne kommen hingegen bei den weniger emotionalen Themen wie Politik, Finanzen, Reinigungsdienstleistungen, Medizin und Wissenschaft zum Einsatz. Leuchtende Blautöne gelten als energetisch und erfrischend.

Blaugrün, Cyan oder Türkis sind gut geeignet für alles, was Offenheit, Kreativität, Einfallsreichtum und Innovation ausstrahlen soll. Aquamarin wird in der Psychologie für seine positive Wirkung bei Schockerlebnissen & Ängsten eingesetzt.

Gewusst? Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, soll rot-grün-blind sein und wählte deshalb als Unternehmensfarbe Blau. 

 

  • BRAUN 

Mit Braun assoziiert man Erde, Natürlichkeit, Gemütlichkeit, Verbundenheit, Werte, Verlässlichkeit, Familie, Geborgenheit,  Fruchtbarkeit, Wärme, Werte, Harmonie, Bodenständigkeit, Stabilität, Schutz 

Wirkung: wärmend, verbindend, konservativ, beruhigend, stabilisierend, erdend, vertrauenerweckend, familiär, stärkend

Während helle Farbnuancen durchaus modern und elegant wirken können, suggerieren dunklere Brauntöne eher einen rustikalen Eindruck. Daher wird dunkles Braun gern für Vintage-Looks benutzt und steht eher für männliche, schroffe Eigenschaften. 
Früher gern mit Schmutz/Dreck in Verbindung gebracht wird Braun heute, im Zuge des Umweltbewusstseins, deutlich positiver belegt. Es steht für Natürlichkeit, Nachhaltigkeit oder dass etwas organische Eigenschaften besitzt. 

Gewusst? Die „durchschnittliche“ Farbe aller bekannten Sterne wird als „Cosmic Latte“ bezeichnet - eine Art Beige 

NICHTFARBEN (unbunte Farben) 

Farbe entsteht durch Licht. 
Da Weiß Licht absorbiert („schluckt“) und Schwarz es reflektiert, das Licht also zurückwirft, sind beide nicht farbig. Grau ist unbunt und eine Abstufung von Schwarz und Weiß. 


  • SCHWARZ 

Mit Schwarz verbindet man Dunkelheit, Kraft, Stille, Besinnung, Ruhe, Tiefe, Kraft, Sicherheit, Eleganz, Mystik, Förmlichkeit, Luxus 

Wirkung: stärkend, feierlich, selbstbewusst, hochwertig, klar, schwer, verstärkend, betonend, beruhigend, besinnlich, solide 

Im Marketing wirkt Schwarz verstärkend und spricht impulsive Käufer an. Schwarz wird allerdings relativ sparsam verwendet, da die negative Belegung recht hoch ist. 

Im Design wird es benutzt, um eine elegante, mystische oder exzentrische Stimmung zu erzeugen oder um eine hohe Qualität zu suggerieren. 

Gewusst? Einer der größten Blackouts weltweit geschah im Juli 2012. Rund 620 Millionen Menschen in Indien waren 15 Stunden ohne Strom. Ursache waren Bundesstaaten, die mehr Strom zogen als ihnen zustand. Es war übrigens ein Montagmorgen. 

 

  • WEIß 

Mit Weiß assoziiert man Hochzeit, Wahrheit, Licht, Stille, Anfang, Eleganz, Frieden, Unschuld, Jugend, Einfachheit, Reinheit, Vollkommenheit, Güte, Überirdisches, Minimalismus, Symbolik/Religion, Medizin. 

Wirkung: rein, unschuldig, übersinnlich, jugendlich, geordnet, distanziert, elegant, klar, selbstbewusst 

Weiß wird gern verwendet, um minimalistische Designs oder Stimmungen zu erzeugen. Weiße Elemente wirken edel, klar und geordnet. 

Gewusst? Das Weiße Haus in Washington D.C. wurde mit Farbe gestrichen, die aus dem bayrischen Diedorf kommt. 

 

  • GRAU 

Mit Grau assoziiert man Zurückhaltung, Seriosität, Nachdenklichkeit, Perfektionismus, Formalität, Neutralität, Professionalität, Erfahrung, Sicherheit. 

Wirkung: formell, zurückhaltend, leise, gediegen, korrekt, genau, kompetent 

Fotografie ohne Grau? Unvorstellbar! Grau wird in Verbindung mit Weiß gern in Corporate Designs verwendet. 

Gewusst? Fifty Shades of Grey – das menschliche Auge kann jedoch nur 32 Grau-Abstufungen erkennen und unterscheiden.


Für sich allein gestellt sind Weiß, Grau & Schwarz eher unscheinbar. In Kombination mit Farben oder anderen Nichtfarben ergeben sich jedoch grandios wirkende Möglichkeiten.

Schwarz und Weiß beispielsweise können zusammen wundervolle Effekte erschaffen. Grau matched super mit pink oder gelb. In Kombi mit rot & marine wertet Weiß sofort auf und gibt einen maritimen Touch usw. 




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Effizient arbeiten: Gib deinen Job ab!  

(Lesezeit: 3 Minuten)


Provokativ oder? Ist aber ernst gemeint.

Natürlich meine ich damit nicht, dass du deinen Beruf an den Nagel hängen sollst.
Aber manchmal ist es schlauer, (Teil-)Arbeiten auszulagern um selber weiter zu kommen.

Das "A" im Bild steht also nicht für aufgeben, sondern für abgeben.

Beispiel: Du erhältst als Dienstleister die Anfrage, eine komplette Website mit mehreren Webseiten zu erstellen. Dazugehörig die Einbindung eines kleinen, technischen Gadgets. 
98% des Auftrages ist komplett dein Ding – lediglich diese Einbindung hast du noch nie gemacht. Zumindest nicht auf eine Art & Weise für die ein Kunde bezahlen würde.
Natürlich nimmst du den Auftrag an. Für die 2% "Nichtkönnen" muss halt eine Lösung her.

Überprüfe die Faktoren Zeit, Aufwand & Geld.

  • Zeit

Ist die Deadline kurz bemessen, würde es den Zeitplan in Gefahr bringen wenn du dich dran setzt und den fehlenden skill erst selbst erlernen musst. (Notier´ ihn dir aber für später. In die eigene Weiterbildung investieren ist wichtig, es bringt dich persönlich und fachlich weiter)

  • Aufwand

Du bist UnternehmerIn, also wählst du den direkten und effizienten Weg. Sich mühevoll einzulernen in eine Materie, die nicht dein Fachgebiet ist, kostet dich in diesem Fall zu viel Zeit. Diese Zeit kannst du  gewinnbringender in die Dinge investieren, in denen du Experte bist. Zum Beispiel die 98% des besagten Auftrages. Der Aufwand liegt in keinem Verhältnis, also lagerst du die 2% aus.

  • Geld

Zeit ist Geld. Um kosten- & ressourcenschonend zu bleiben, wählt man die Variante aus, die für beides eine möglichst positive Bilanz zieht. Dir sitzt die Deadline im Nacken, Teilbereiche des Auftrages treffen nicht deine Kernkompetenz und ein Einfuchsen würde zu viel Zeit verschlingen? Dann ist es aus unternehmerischer Sicht sogar äußerst smart outzusourcen.


Nutze dein Netzwerk und lager Teilaufträge aus!

Klar, jeder ist sich erstmal selbst der Nächste. Und ja, in seinem Umfeld mag man vielleicht der/die Beste sein. Es wäre jedoch vermessen zu behaupten, man wäre in ALLEM der Experte.

Es gibt so viele talentierte Menschen, die die Aufgaben ihres Kernbereiches mit geübter Hand 10x schneller erledigen als jemand, der diese Fähigkeit nicht besitzt.

Klug ist daher, wer sich von Anfang an ein gut sortiertes Netzwerk zuverlässiger und kompetenter Kontakte verschiedenster Bereiche aufbaut. Teilaufträge können dann rasch & unkompliziert ausgelagert, und die Arbeiten mit einem Höchstmaß an Effizienz rechtzeitig fertiggestellt werden. 

Ergo: Man kann & muss nicht in allem Experte sein. Mit dem richtigen Netzwerk kannst du bestimmte Arbeiten beruhigt auslagern und die Zeit für deine Kernkompetenz nutzen, mit der du letztlich dein Geld verdienst.

Unterstütze andere und sie werden auch dich unterstützen. 

Kleiner Tipp: 

  • Achte bei deiner Auswahl an Kooperationspartnern nicht nur auf Referenzen. Hör auf deine Intuition - man merkt relativ schnell, ob man auf einer Wellenlänge liegt. 
  • Die Größe spielt keine Rolle. Gib auch "Neulingen" eine Chance, sie werden es dir danken und dich gerne weiterempfehlen. Oftmals entstehen daraus ganz tolle, langfristige Partnerschaften auf die man zählen kann.

 
Letztlich zählt das Ergebnis: eine top Arbeit und ein glücklicher Kunde.

Dies auch mal mit Hilfe seines Netzwerkes zu schaffen und dabei den Gemeinschaftssinn zu stärken, ist eine wirksame und effiziente Kombination.

Selbständig ist eben doch mehr als selbst & ständig.



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Schreibe dein persönliches Manifest - finde Klarheit und erreiche deine Ziele

Ein Manifest ist "....eine öffentliche Erklärung von Zielen und Absichten...*". Schon berühmte Persönlichkeiten wie Martin Luther King ("I Have a Dream") oder John F. Kennedy ("Man on the Moon") teilten dies in ihren Reden mit der Welt. Und auch die Bibel, die 10 Gebote sind Manifeste. 


Hast du ein besonderes Vorhaben? Möchtest du mehr Klarheit? Das Verfassen eines Manifests kann dich hervorragend dabei unterstützen! Es ist nämlich nichts anderes, als eine schriftliche Erklärung an dich selbst: deine Ziele, deine gewünschten oder bereits gelebten Leit- & Glaubenssätze.

Mit deinem persönlichen Manifest setzt du Leitplanken und hilfst dir dabei, deine Pläne fokussiert und motiviert umzusetzen.


Sicher kennst du den Spruch: ~ Achte auf deine Gedanken, sie könnten Realität werden ~
Dein persönliches Manifest hat genau diesen Effekt. Nutze ihn!

Denn durch das bewusste Auseinandersetzen und Schreiben setzt du deine Leit- & Glaubenssätze gleich in dein Unterbewusstsein fest. Der erste Schritt um aus Gedanken Realität werden zu lassen! Er wird dir Kraft und Energie verleihen - dein roter Faden zum Erfolg. 

Wie du deine persönliches Manifest schreibst, möchte ich dir hier näher bringen. Es ist eine Anregung - fühle dich vollkommen frei in der Umsetzung.

1. Der richtige Zeitpunkt

Laß dich von deinem Gefühl leiten, wann der richtige Moment ist loszulegen. Nimm dir ausreichend Zeit für dein Manifest. Mach es dir gemütlich, stell dir ausreichend trinken bereit.

2. Brainstorming
Es geht los! Schreibe nun alles auf, was auch immer dir für die folgende Punkte in den Sinn kommt. Achte nicht auf Zeichensetzung und Rechtschreibung. Die sind hier erstmal nebensächlich.  

  • Dich und deine Ziele sichtbar machen

Überlege, was dir persönlich wichtig ist - privat als auch beruflich. Was hat absolute Priorität für dich?
Liste alles auf, was dich als Mensch ausmacht. Wofür stehst du?  Wofür möchtest du stehen? Was möchtest du erreichen? Was möchtest du der Welt von dir zeigen? Schreib alles auf, was dir in den Sinn kommt.
Beispiel: 

  • Ich bin ein kleiner Chaot - um mein Ziel X zu erreichen, muss ich lernen mich besser zu organisieren.
  • Pünklichkeit und Verlässlichkeit ist für mich ein Zeichen für Wertschätzung.
  • Ich bin ein sehr positiver Mensch, dies wird mir in schwierigeren Situationen helfen.
  • Mein Kind hat für mich absolute Priorität. Ich achte darauf, mir bewusst Zeit für meine Familie zu nehmen.


  • Glaubensfrage

Notiere alles, woran du unumstößlich glaubst (oder auch nicht). Warum glaubst du daran?
Beispiel:

  • Ich glaube daran, dass Gutes auch immer Gutes anzieht. 
  • Ich denke nicht, dass Egoismus mich weiter bringt. Ich glaube an die Kraft und Energie der Gemeinschaft. Das bedeutet: Ich unterstütze andere und lasse auch mich unterstützen, wenn ich Hilfe benötige.


  • Lieblingssprüche

Hast du bestimme Affirmationen oder Sprüche, die du total zutreffend findest? Hast du "deinen ultimativen" Lieblingsspruch? Welcher ist es? Warum ist er für dich wahr?
Beispiel:

  • "Vergleiche dich nicht mit anderen." Ich bin einzigartig und so einzigartig ist auch mein Leben und mein weiterer Weg. Es wird immer jemand geben, der schöner, reicher, erfolgreicher ist als ich. Aber das ist sein Leben. Ich kümmere mich um MEINEN Weg - meine Ziele und Prioritäten sind ganz andere. Daher ist nichts und niemand mit mir vergleichbar.


3. Verdichten
Schau dir nun deine gesammelten Notizen an. Hebe die für dich wichtigsten hervor, füge zusammen, streiche Dopplungen heraus. Verdichte, bessere Fehler aus und erstelle daraus das Wesentliche - DEIN Manifest.

4. In Form bringen
Dein Werk liegt vor dir - herzlichen Glückwunsch! Bringe es nun in eine für dich ansprechende, optische Form.
Entweder digital und bunt gemischt auf einer DIN A4 Seite, als Liste mit den für dich wichtigsten Punkten nach Priorität (z.B. deine Top Ten), zeichne dir ein Plakat, oder jede andere erdenklichen Form. Finde heraus, was zu dir passt und dir gefällt. Laß deiner Kreativität freien Lauf. Hänge dir dein Manifest schön gerahmt auf, lass es dir als Mousepad oder auf eine Tasse drucken. Wichtig ist, dass du deine Ziele & Werte stets vor Augen hast.

5. Feier dein Werk!
Jeder hat sein eigenes Tempo. Egal, ob du einen Abend, ein Wochenende oder mehrere Tage für dein Manifest benötigt hast: Sei stolz darauf! Du hast etwas großartiges und sehr wertvolles geschafft. Feier deinen Erfolg! Es ist ein bedeutender Schritt auf deinem Weg.

5. Ziele sind nicht starr
Deine Pläne, Einstellungen und Ziele sind nicht für ewig in Stein gemeißelt. Die Welt verändert sich und wir verändern uns mit. Überprüfe daher regelmäßig dein Manifest und passe es gegebenenfalls an deine aktuelle Situation an. So wird es dir stehts als Kompass deiner eigenen Landkarte dienen.

6. Sei sichtbar und erfolgreich
Wenn du ein Manifest für dich und dein Unternehmen erstellt hast, kannst du es mit deinen Geschäftspartnern teilen. So erfahren sie, wer du bist und was sie bei eurer Zusammenarbeit erwartet. Es macht dich für sie greifbarer und fördert euer partnerschaftliches Arbeiten auf Augenhöhe.

Ob beruflich oder privat: Am Ende hältst du ein ganz persönliches, einzigartiges Schriftstück in Händen.

Es zeigt deine innere Haltung, deinen persönlichen Auftrag. Es zeigt: Du führst ein selbstbestimmtes Leben mit ganz eigenen, individuellen Werten. Zeig DICH damit der Welt - fülle es mit Leben und du wirst genau das erreichen, was du dir gewünscht hast!


 


*Quelle: Wikipedia

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TIPPS, die deinen Alltag sofort schöner machen

Manchmal reichen schon kleine Dinge, um unser Leben etwas schöner zu gestalten.

Hier ein paar wirkungsvolle Anregungen, die du sofort umsetzen kannst, um dein Wohlbefinden zu steigern. Sie schenken dir neue Kraft und helfen dabei, dich entspannter, produktiver und besser zu fühlen. Probier´s einfach mal aus!

 

Setze auf die positive Wirkung der Natur

 

  • Hol dir die Natur nach Hause

Die Natur ist ein unglaublicher Kraftspender. Warum diese Energie nicht an den Ort holen, wo wir sie am meisten brauchen? Zu jeder Jahreszeit gibt es hübsche (Topf-) Blumen. Schlender doch mal wieder durch ein Gartencenter und gönn dir ein paar besonders schöne, die du dir z.B. auf deinen Schreibtisch stellst. Es fühlt sich sofort „cosy“ an. Die tollen Farben wirken inspirierend und beruhigend.

Ich persönlich kaufe & verschenke ungern Schnittblumen, weil ich es immer so schade finde, dass sie wegen mir abgeschnitten werden und dann so schnell verblühen (müssen).

 

  • Lausche den Klängen der Natur

Welches Naturgeräusch hörst du besonders gerne? Verbindest du es vielleicht mit einer besonders schönen Situation? Ob raschelnde Blätter im Wind, sich überschlagende Wellen oder zarte Regentropfen – jeder hat so „seine“ Lieblingstöne. Genau das kannst du nutzen um dich zu entspannen, einzuschlafen oder wieder einzunorden. 
Es gibt viele Möglichkeiten, von Meditations-App mit Naturgeräuschen bis hin zum Gerät, das dich sanft in den Schlaf führt.


  • Einmal lüften bitte

Abgesehen vom notwendigen Vitamin D Nachschub hilft dir Bewegung an der frischen Luft bestens dabei, dich neu zu sortieren, den Kopf freizukriegen und mal wieder durchzuatmen. Lass dich dabei ganz auf die Eindrücke ein, genieße ganz bewusst den Moment im hier und jetzt. Schalte ab! (ja, auch das Handy)


  • Cosy feelings

Auch wenn wir im Home-Office oder Büro arbeiten, können wir es uns doch trotzdem etwas heimeliger machen. Schöne Schreibutensilien, motivierende Sprüche, inspirierende Bilder an der Wand oder ein Foto, das positive Emotionen weckt. So lässt es sich gleich viel motivierter arbeiten.


  • Rock it Baby!

Auf Musik geh ich persönlich stimmungsmässig ja total ab! Das kann im Sekundenwechsel eine herzergreifende Schnulze sein, die mir Pipi in die Augen treibt und gleich danach ein ACDC Song, bei dem ich voll abrock. Musik löst sofort Emotionen aus. Mit Musik geht alles viel leichter von der Hand. Sie kann uns zu ganz neuen, kreativen Wegen führen. Hirn abschalten und drauf los dancen!


  • Stell auf stumm

Manchmal braucht man auch genau das Gegenteil. Wenn man – so wie ich – ein sehr hochsensibler Mensch ist, auf den Geräusche sehr störend wirken können, lohnt sich ein geräuschabschirmender Kopfhörer. Die meisten Eltern kennen diese blauen Kopfhörer von Kindergarten/Schule, oder weil ihr Kind sie selbst zur besseren Konzentration benötigt. Einfach mal auf mute drücken - wirkt tatsächlich Wunder.


  • It´s magic!

Es gibt ganz tolle Projektoren, die in dunkler Umgebung den schönsten Sternenhimmel unterschiedlichster Couleur an die Wände zaubert. Ich könnte ja stundenlang da liegen und das Farbspektakel beobachten. 
Zur Not kann man sich auch ganz oldfashioned diese selbsthaftenden Sternchen an die Decke kleben die nachts leuchten. 


  • Anker setzen

Gerade in sehr unruhigen Zeiten können kleine Rituale den notwendigen Halt geben. Ob der gemütliche Kaffee am Morgen, der kurze Mittagsspaziergang oder abends eine Folge deiner Lieblingsserie. Verlässliche Punkte am Tag setzen Anker in stürmischen Zeiten.

 

  • Laß dich inspirieren

Wenn dir mal wieder ganz dusselig vom Hamsterrad ist: Probiere Neues aus! Nimm dir z.B. für jede Woche etwas anderes vor. Das kann das Ausprobieren eines neuen Restaurants oder Rezeptes sein, das Erkunden anderer Stadtteile oder Parks am Sonntag, ein anderes Kino (Supermark etc.). Hauptsache neue Impulse!

Zum Schluß der beste Tipp: verwöhn dich und gönn dir selbst mal wieder etwas! Fahr über´s Wochenende mit deinen Madels weg, laß dich massieren,  geh shoppen, fahr mit deiner Family raus in die Natur.....TU DIR GUTES!


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MAMA-Biographie (tot den WauziWauzi Dinkelhonigtierchen)

~
„Julian Pascal – gib der Lara Marie auch eins von den Sandspielzeugen ab. Man muss auch teilen können!“ 

Bei diesem gehörten Satz feuern vorwitzige Clowns einen mega Confettiregen in mir ab und krümmen sich vor Lachen.

Derweil watschelt Julian Pascal pausbäckig an mir vorbei, strahlt mich mit seinen blauen Glupschaugen an als könne er kein Wässerchen trüben, holt eine grüne Plastikschaufel, watschelt zurück und haut sie der Lara Marie mit diabolischem Grinsen über den mit rosa Schleifen verzierten, blonden Flaumkopf.

Lara Marie reißt ihr noch fast zahnloses Mündchen auf um der Welt ihr Leid mitzuteilen. Julian Pascal steht mit astreiner „Ich? Ich hab doch nix gemacht!!“ Attitüde daneben.

Na toll, für meine ruhige Mittagspause auf einer von sonnengeküssten Bank wars das wohl. Blöd, wenn das Lieblingsplätzchen so nah an einem hochfrequentieren Kinderspielplatz liegt. Seufzend packe ich meine sieben Sachen zusammen und schüttel den Kopf.
Meine Güte, das war doch sowas von abzusehen. Einen knapp zweijährigen interessiert es einen feuchten Kehricht was andere haben oder nicht Hauptsache ER hat alles und die Welt dreht sich nur um ihn. Er ist Mamas Universum, danach hat sich alles zu richten und Punkt! Teilen…pffftt - Pustekuchen.

Ich mache mich auf den Weg zurück zur Arbeit, wohlweislich, dass ich jetzt nicht mit der – örtlich gesehen - zurückgebliebenen Mutter tauschen möchte die nun zum einen versucht Lara Marie´s aufgebrachte Mutter abzuwehren und zum anderen ihren Julian Pascal für diesen Fauxpas hinreichend maßregeln muss. 

Kein Dinkelhonigtierchen für die nächsten 2 Stunden ! Harte Geschütze werden aufgefahren.


Nicht, dass ich Kinder nicht mögen würde. Im Gegenteil. Ich habe selber eines. 


Mein Hauptproblem sind überwiegend die dazugehörigen Eltern. (Ausnahmen bilden Arschlochkinder, auch gerne in Kombination mit Arschlocheltern – ein Traum!).

Seit Anbeginn des Wissens über die Zellteilung in meinem Körper, dem Start eines absoluten Wunders, war mir klar, dass ich das Klischee der selbst-einkochenden-BIO-Brei-Mutti niemals werde bedienen können.

Meinem Kind war es scheiß egal, ob es mir einen gekauften HIPP oder einen salzarmen, geschmacksneutralen selbstgekochten BIO-Brei ins Gesicht spukte; es in einem selbstgeklöppeltem Hippie-Riesenschal umher getragen wurde oder in einem Baby Björn…so oder so brüllte es mir die Ohren taub. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Holzspielzeug Echtparkett definitiv ramponierter aussehen lässt als Plastik. Plastikspielzeug ist böse, ich weiß. So what, ich steh dazu.

In die Babykrabbelgruppe ging ich auch nur unter heftigem, wenn auch stillem Protest.

Der äußere Druck war einfach zu groß, die Situation damals noch zu unübersichtlich und neu für mich. 
Ich wußte es einfach nicht besser. Dieser Fehler unterlief mir nur ein einziges Mal. 

Sie hassten uns und wir sie. Wie zwei grüne Aliens traten wir für 90 Minuten in ihre Heiti-Teiti-Klatschlied-Bubu-Welt - und schnell wieder hinaus. Nein, das funktionierte alles nicht so für uns.

Verstörend war für andere Mütter wohl, dass ich mit meinem Kind in stinknormaler Sprache redete. Wenn ein Hund unseren Weg kreuzte, sagte ich „Schau, ein Hund“. Das war kein WauWau. Es gab auch keine MiezMiez oder sonstige Lautverniedlichungen. Ich benannte alles bei seinem Namen, wofür ich zunächst nur abschätzende Blicke erntete.

Bis mein Kind in den Kindergarten kam. In Vorschulzeiten war ich auf einmal die abgehobene, eingebildete Mutter, über die man sich das Maul vor lauter Neid zerfraß, weil mein Kind mit Abstand das mit dem ausgeprägtesten Sprachvermögen war. Ein sprachliches Genie sozusagen. Auch die Erzieherinnen reagierten irritiert.

Da sich mein Kind teilweise lieber mit Erwachsenen als mit den kleinen WauziWauzi-Kindern unterhielt, nannten sie das „auffällig“. Auffällig klug nannte ICH es. 

Nun, die Kluft zwischen mir und den „Normalos“ wurde immer größer.

Ihren Höhepunkt erreichte sie,  als ich zum Laternenumzug mit einer gekauften (!!!) und nicht mit einer selbstgebastelten Laterne auflief. Das war eindeutig zu viel! 
Auch meine lustig gemeinte Frage, ob es nicht einen kleinen Schuss in den BIO-Fruchtpunsch gäbe, lockerte die Atmosphäre am abschließenden Lagerfeuer nicht nochmal auf. 

Um viertel nach fünf nachmittags waren wir wieder daheim. Die Laterne landete in der Ecke, das Kind vor dem bösen Plastikspielzeug und der Schuss letztlich doch noch in meinem Glas. 

Prost!
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Öffnen meiner Schreibschatulle #2 - Kurzgeschichte

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Ich kann nicht glauben, dass ich es schon wieder getan habe. 

 

Rastlos gehe ich in meinem kleinen Appartement auf und ab. 

Mein Herz schlägt mir noch immer bis zum Hals und beruhigt sich nur langsam, ich bin nass geschwitzt. Verdammt ist das stickig hier. 

Wollte der Hausmeister nicht schon letzte Woche das einzige Fenster, das ich in diesem Loch hatte, reparieren?

Ich gehe die zwei Schritte zum Kühlschrank, schnappe mir ein Bier, schließe die Tür wieder und lehne mich erschöpft dagegen. Presse erschöpft die kühle Flasche an meinen Kopf. 

 

Ich blicke hinüber zu dem alten Klappsofa, dem einzigen Möbelstück, das mir in diesem Moloch selber gehörte. Und wohl auch das einzige bleiben würde, sollte ich keine Arbeit finden.

 

Dort lag sie. Die Göttin, mein Verderben. Surreal anmutend in dieser Umgebung, in weiße Spitzenwäsche gehüllt, die Lippen feucht glänzend. Sie atmet schnell. Lasziv rekelt sie sich, die letzten Wellen der Lust erhaschend. Der rechte Strumpfhalter hängt an ihrem festen Oberschenkel hinunter, er hatte sich im Eifer des Gefechtes gelöst.

 

„Komm her“ sagt sie leise

 

Ich schüttele den Kopf und nehme stattdessen einen langen Schluck aus der Flasche. Ich warte, bis mir der Alkohol ins Hirn knallt.

 

„Komm her“ sagt sie nochmals und streckt mir ihre Hand entgegen, mit den feuerroten, sorgfältig manikürten Fingernägeln, die sich eben noch vor Lust in meinen Rücken bohrten.

 

Ihre goldenen Armreifen klimpern dabei laut aneinander. 

 

Scheiße, dachte ich. Ich setze meine Hochzeit aufs Spiel mit der Frau, die ich über alles liebe, mit der ich mein Leben verbringen möchte. Die Frau, die ihr geordnetes Leben in Kingsman aufgab, nur um mit mir hier, in meinem winzigen New Yorker Appartement zu leben. Die von all dem nichts wusste. Ich fühle mich mies. Wie konnte es nur so weit kommen ?

 

Anfangs führten Rosé und ich eine Fernbeziehung. Alles lief super. Doch dann, vor ein paar Monaten, verlor ich meinen Job im Verlag, ich bekam nichts mehr auf die Reihe, fühlte mich wie ein Loser und schob unglaublichen Frust. Wie sollte ich Rosé jemals eine Zukunft bieten können ?  Ich ertrank meinen Kummer in einer Bar. 
Auf dem Heimweg, traf ich sie.  Savannah. 

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Sie versuchte verzweifelt ein Taxi herbeizuwinken, was in New York der falsche Weg war. Anscheinend fuhr sie nicht oft Taxi. Sie schien so hilflos, es war nachts, ich konnte sie da nicht so stehen lassen. Also pfiff ich ihr gekonnt ein Taxi heran. Und stieg mit ein. Ich fuhr mit in ihr Loft in der Upper East Side. Dort erlebte ich die unglaublichste, verrückteste Nacht meines Lebens. Diese faszinierend schöne Frau, die unwirkliche, pervers reiche Welt in der sie lebte, all das benebelte mich. Ich fühlte mich in eine andere Welt katapultiert, weit weg von meiner. Immer mehr driftete ich ab - und auf das unvermeidbare Unglück zu.

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„Honey, was ist los“ fragt sie mich sanft und schiebt dabei eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht. Gott ist sie schön. 

 

Ich stelle das Bier ab, gehe zur Couch und knie mich vor Savannah auf den Boden.

 

„Savannah“ sage ich leise „es kann so nicht weitergehen. Es steht zu viel auf dem Spiel. Rosé….ich kann sie nicht so enttäuschen, das würde ihr das Herz brechen“.

 

„Aber mein Herz kannst du brechen?“ 

 

Ich werde etwas lauter: „Ach komm Savannah, ich bin doch nur dein Spielzeug. Dann suchst du dir eben ein neues.“ Ich fahre mir durchs Haar. In meinem Kopf herrscht Chaos. 

 

Savannah rollt sich auf die Seite und nimmt meine Hand. 

 

„Du bist kein Spielzeug für mich. Nicht mehr. Am Anfang dachte ich, ich bräuchte dich nur, um meinen Mann, diesen Hurensohn zu vergessen, der mich für so eine Schauspieler-Schlampe abserviert hat. Aber er hat dafür bluten müssen und das nicht zu knapp. Das hat mich befriedigt. Aber noch mehr befriedigst du mich Honey. Ich brauche dich !“ haucht sie. „ Du bist mein und dabei soll es bleiben“ ihre Stimme klingt bei diesem Satz ungewöhnlich hart.

 

Ich suche nach Worten. 

 

Sie verwebt ihre Finger in meine, knetet sie leicht, löst sich wieder, umgreift dann einen Finger, zieht ihn zu sich und leckt daran. Da kriecht es wieder in mir hoch, dieses unbändige Verlangen nach dieser Frau….wie ein Tier das seinen Hunger stillen muss. 

 

Ich versuche klaren Verstand zu behalten. Ich schüttel vehement den Kopf, als könne ich damit die wieder aufkeimende Lust abschütteln. 

 

„Nein, nein, nein. Savannah -  wir müssen das beenden. Ich liebe Rosé. Das mit dir war unfassbar schön, wie ein Traum, aber die Realität - meine Realität - sieht anders aus. Sie gehört Rosé. Ich werde Rosé heiraten.“ 

 

Savannah lacht laut und ungewöhnlich rau auf. 

 

„Honey, eines solltest du wissen: ich entscheide, mit wem und wie lange ich spiele. Deine Realität ist bei mir, an meiner Seite. Du musst nicht mehr in so einem Loch leben, wir können das Leben genießen und all das machen, wonach uns der Sinn steht. Du bist mein absolutes Lieblingsspielzeug – und das lasse ich mir nicht so einfach wegnehmen. Und schon gar nicht von so einer Landpomeranze wie Rosé. Da werde ich sehr, sehr böse.“ Der letzte Satz lässt mich erschaudern.

 

Noch bevor ich Savannah fragen kann, wie sie das gemeint hat, wird ihr Griff um meinen Finger härter. Forsch und lüstern zugleich sieht sie mich an, saugt meinen Finger in ihren feuchten, warmen Mund und umkreist die Fingerspitze mir ihrer Zunge. Dann nimmt sie meine andere Hand, führt sie zwischen ihre Beine und lässt mich unverhohlen ihre Erregung spüren.

 

Einerseits abgestoßen von ihrer seltsamen, besitzergreifenden Art, andererseits völlig fasziniert von ihrer hypnotisierenden Aura spüre ich, wie ich aufstehe. Savannah rutscht an den Rand der Couch, umfasst fest meine Pobacken und schiebt sie in ihre Richtung. Ich spüre einmal mehr ihre roten Fingernägel, sehe hinab und schaue ihr genüsslich zu. Allein der Anblick lässt mich innerlich schier explodieren.

 

Es klingelt.

 

Egal, mach weiter – mach weiter !

 

Es klingt nochmals – dieses mal länger, nachhaltiger. Jemand klopft fest an die Tür.

 

„Himmel noch mal“ brülle ich und entziehe mich – vorsichtig - Savannah, schnappe mir auf dem kurzen Weg zur Tür ein Handtuch, das ich mir schnell um die Hüften schlinge. Wütend ob des unpassenden Momentes dieser Störung, öffne ich die Tür. 

 

Vor mir steht ein großer, gut gekleideter Mann. Er kommt mir irgendwie bekannt vor.

 

„Was zur Hölle wollen Sie?“ herrsche ich ihn an.

 

Savannah, die mittlerweile hinter mir steht, höre ich erstaunt sagen: „Max, was machst du hier ? Ich habe dir nichts mehr zu sagen. Melde dich bei meinem Anwalt wenn du etwas möchtest“

 

Ich erinnerte mich. Max war Savannahs Ex-Mann. Der Ex-Besitzer ihres Lofts, ihrer sündhaft teuren Autos und ihres stattlichen Vermögens.

 

In Max Gesicht regte sich nichts. Er blickt Savannah kalt an und sagte „Die Polizei war bei mir und hat mir Fragen über dich gestellt. Savannah, kennst du diese Frau ?“ Er hielt ein Foto hoch.

 

Ein Blitz durchfährt meinen Körper. „Das ist Rosé !“

 

Max und ich blicken gleichzeitig zu Savannah.

 

„Ich hab doch gesagt ich werde sehr sehr böse….“



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Creative writing #3  | Alles Typsache!

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Alles Typsache!

Wie versprochen ein extra Artikel zu den unterschiedlichen Figurtypen einer Geschichte. 

Eine Erzählung enthält normalerweise diese Figurtypen:

 

Platzhalter 

Die Statisten einer Geschichte. Eine tiefere Ausarbeitung ist meist nicht notwendig, aber zu etwas nützlich sollten sie sein. Beispielsweise wunderbar als Überbringer einer ominösen Nachricht für die Hauptfigur einzusetzen oder zur näheren Beschreibung der Atmosphäre. Als Kellner, der bayrisch spricht, wenn die Geschichte in der tiefsten, bayrischen Provinz spielt.

 

Nebenfigur

Die Nebenfigur wird schon genauer betrachtet: zwar relativ einfach skizziert, aber dennoch so gut beschrieben, dass der Leser sie auch noch im letzten Kapitel „wiedererkennen“ würde. Hintergründe und Vergangenheit der Nebenfiguren interessiert meist nicht, sie können jedoch spezielle Eigenheiten haben oder sich innerhalb der Geschichte gerne auch entwickeln. Nicht so gravierend wie die Hauptfigur, aber eine Nebenfigur darf die Handlung beeinflussen. Meist in Form eines Schlüssel-Charakters (in dem sie die Hauptfigur zu einer Handlung zwingt) oder  als Erzähler-Nebenfigur, also als Beobachter, der auch am Geschehen beteiligt ist. Beispiel: Tom & Jerry. Jerrys kleiner, tollpatschiger Neffe (Nebenfigur) kommt zu Besuch. Er bekommt aktiv die Streitereien zwischen Tom & Jerry mit, wird vielleicht (sicher) auch mal von einem Schaufelhieb getroffen, ist aber ansonsten eher Beobachter des Streites zwischen den beiden. Kommt der Neffe mal wieder zu Besuch, kann man ihn zuordnen, obwohl er keine der Hauptakteure ist.

 

Hauptfigur (Protagonist)

Tataaaaaa! Diese Figur ist das Zentrum der Geschichte. Sie erhält die größte Aufmerksamkeit. Entsprechend detailliert, authentisch und ausführlich sollte sie auch ausgearbeitet werden. Über diese Figur weißt du als Autor ALLES. Die Figur erhält von ihm einen komplexen Charakter mit allen positiven Eigenschaften und auch Widersprüchlichkeiten: wo sie herkommt, wo sie hin will, wer sie ist, was sie antreibt, was sie ausmacht, ihre größten Träume, ihre größten Ängste und inneren Kämpfe. 

 

Die Hauptfigur wird mehrdimensional ausgearbeitet, erhält also einen tiefen, komplexen Charakter. Sie macht in der Geschichte immer eine Entwicklung durch. Am Ende wird sie nie so sein wie am Anfang. Irrungen und Wendungen bringen sie immer wieder vom Weg ab, man weiß nie, ob sie ihr Ziel jemals erreichen wird. Oder man denkt, sie erreicht es, aber dann kommt alles ganz anders.

Die Hautfigur ist dynamisch, aktiv – sie trägt die Geschichte. Der Leser identifiziert sich mit der Figur, liebt oder hasst sie. Emotionen sollen ausgelöst werden. In welcher Art auch immer. Nicht nur „gute“ Charaktere, auch das Gegenteil ist möglich. Dunkle, bösartige, widerwärtige Eigenschaften. Alles ist möglich.

 

 

Gegenspieler (Antagonist)

Die zweitwichtigste Figur in einer Geschichte: Die Hauptfigur erhält einen Widersacher. 

Jemanden, der ihr ständig in die Quere kommt, sie an Vorhaben hindert oder in irgendeiner Art beeinflusst. Klassisch als Bösewicht dargestellt, kann man den Gegenspieler auch  „süß“ verpacken. 

Die Figur des Gegenspielers sollte ebenfalls gut ausgearbeitet werden, denn sie hat immer ein nachvollziehbares Motiv. Auch sie hat menschliche Züge, beispielsweise ein cholerischer Vorgesetzter, der seine Mitarbeiter terrorisiert, unterdrückt und das größte Arschloch ist, daheim aber ein äußerst fürsorglicher Vater. 

Eine Alternative ist es, wenn der Gegenspieler keine Figur sondern bestimmte Eigenschaften oder Voraussetzungen sind. Also tief verborgene Ängste oder dunkle Sehnsüchte die die Hauptfigur von  ihrem Ziel immer wieder abhalten. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Wichtig ist, dass beide – Hauptfigur und Gegenspieler – in etwa gleich „stark“ sind. 

Somit ist die detaillierte Ausarbeitung des Gegenspielers unausweichlich.

 

TIPPS: 

Erstelle für Haupt- als auch Gegenspieler ein Board mit allen optischen und charakterlichen Merkmalen, mit speziellen Eigenheiten, Wünschen, Zielen, Ängsten. Arbeite sie so gut wie möglich aus. Skizziere etwaige Nebenfiguren ebenfalls kurz an. Prüfe während des Schreibens immer mal wieder, ob die Handlung der Figur stimmig ist mit ihrem Charakter.

So verlierst du während des Schreibens nicht den roten Faden und die Geschichte wirkt authentisch und rund. Es ist natürlich auch möglich, dass sich Dinge erst während des Schreibens ergeben. Ergänze das Board dann entsprechend. 

 

Mein Referent hat mir immer eingebläut: in der Geschichte sollte jede Handlung, jede Begegnung eine Auswirkung auf die Geschichte haben, oder zumindest eine Bedeutung – ob sofort oder später. Hat sie das nicht, ist sie überflüssig und wird gestrichen. Spätestens beim Lektorat. Er hatte recht.

CI, eeeeeeehhhhh...

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Kleines Wortspiel. (sollte jemand meinen Synapsen-Knallern nicht folgen können, Auflösung gibt’s ganz unten)

 

CI steht für Corporate Identity, also die Identität eines Unternehmens . der rote Faden in Sachen Erscheinungsbild, Kommunikation und Verhaltenskodex.

 

Die CI umfasst u.a. folgende Teilbereiche:

  • Corporate Behaviour (Verhalten zu Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, Geschäftspartnern)
  • Corporate Communication (einheitliches Erscheinungsbild nach innen und außen, Wiedererkennung)
  • Corporate Culture (beschreibt die Unternehmensphilosophie)
  • Corporate Design (visuellen Merkmale z.B. einheitliche, aufeinander abgestimmte Briefbögen, Visitenkarten, Webauftritt, Dokumente, Mailverkehr, Signaturen uvm.)
  • Corporate Language (Sprachkultur/-stil des Unternehmens)

 

Mit der CI kannst du ein Selbstbildnis deines Unternehmens für Mitarbeiter, Partner und Interessenten erschaffen.

Deine CI kennzeichnet und unterscheidet dich von anderen.

 

Was habe ich als Texterin mit dem Thema CI zu tun?

Dadurch, dass die komplette CI erstmal festgezurrt und aufeinander abgestimmt werden muss, ist meine Arbeit hier überall gefragt.

Von Website Content, Standards (z.B. Textbausteine, Dokumentvorlagen, Schriftvorlagen) über elevator statements, Compliance Anweisungen, Vertextung der Behaviours und Firmenkultur bis hin zur Erstellung von Strategieunterlagen und Kreativmeetings für Mission und Vision eines Unternehmens.

Manchmal ist ein Blick von außen durchaus sinnvoll, ja - sogar höchst willkommen!


Auch Presse, Journalisten und Co. wollen regelmäßig gefüttert werden, sei es mit Interviewtexten, Fachartikeln, News aus dem Unternehmen oder Personalien.

 

Der Spirit des Unternehmens will und muss in die Welt getragen werden!

 

Was ich an dem Thema CI liebe: jeder Kunde ist individuell, die Konstellation und Situation jedes Mal eine andere ist.

Für die CI-Unterstützung und Implementierung ist ein hohes Maß an Verständnis von Zusammenhängen, Marktverhältnissen und existenter Gegebenheiten notwendig.


Die Kunst ist, ein komplexes Konstrukt in eine komprimierte, verständliche Form zu bringend und dies dann treffend, klar und praktikabel festzuschreiben.


Eine Herausforderung, für die ich bestens gewappnet bin und die ich gerne annehme! Tschakka!

 

PS: „CIA“; Lautsprache umfunktioniert


Creative writing #2  | Nettes Figürchen!

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Nettes Figürchen!

Welches ist dein Lieblingsbuch und was hat dich an der Geschichte am meisten gefesselt? Was hat dich das Buch nicht aus der Hand legen lassen? Was hat dich in die Geschichte gezogen? 

Mit hoher Wahrscheinlichkeit waren es die Figuren, die der Autor erschaffen hat.
Biene Maja, Peter Pan, Mogli – sie alle sind bis heute populär (weil gut charakterisiert).
Jede Geschichte lebt von gut entwickelten Figuren.

Für eine authentische Figurcharakteristik ist es hilfreich, sich zumindest für die Hauptfigur/en ein Board anzulegen um es sich zu verbildlichen und den Charakter auszuarbeiten. Vielleicht skizzierst du selbst ein Bild oder schneidest Fotos aus Zeitschriften aus, die deinen optischen Vorstellungen der Figur entsprechen. Natürlich ist dies auch digital und weniger visuell möglich. Ich zum Beispiel trage die Optik mit mir mit - im Kopf. Die Charakteristik halte ich ganz pragmatisch in einer Excel-Tabelle fest.

Hauptsache, du gewinnst ein gutes Gespür für deine Figur. Notiere dir, welche  Eigenschaften und Eigenheiten die Figur hat. Welche Besonderheiten, was ist an ihr speziell, welchen Hintergrund hat sie, woher kommt sie, was hat sie geprägt, was ist ihr Ziel, ihr Antrieb, ihre Motivation und was ihre größte Angst?

Eigene, persönliche Erfahrungen fließen selbstverständlich immer ein wenig mit in die Figurentwicklung ein. Dennoch sollte man vermeiden, zu offensichtliche Charakterzüge und/oder Eigenheiten aus dem engeren Bekannten-/Familienkreis zu verwenden. Zum einen möchte man ja niemanden vorführen, zum anderen engst du dich dadurch unnötig ein. Von der rechtlichen Seite ganz abgesehen. Idealerweise machst du dich von all dem frei und kreierst eine Figur mit ganz eigenen Facetten. 
Vielleicht hat sie sogar Superkräfte oder ist nicht von dieser Welt? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, das ist das Schöne am Schreiben.
Wenn deine Figur Dinge kann, die realen Menschen normalerweise nicht möglich sind oder sie sich konträr zu anderen verhält, wirkt sie sogleich anziehend und interessant.

Was du vermeiden solltest ist der Thermo-Mix-Effekt. Also eine Figur die alles kann. Ohne Ecken und Kanten. Imperfektionismus macht eine Figur greifbarer und sympathischer für den Leser.

Natürlich ist es nicht notwendig, alle Figuren deiner Geschichte so ausführlich auszuarbeiten. Welche Figurtypen es in einer Geschichte überhaupt geben sollte und wie detailliert man welche für gewöhnlich ausarbeitet, davon erzähle ich beim nächsten Mal. 

White Paper

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Was siehst du hier?

Ich nehme an (und hoffe), du siehst dasselbe wie ich: Ein weißes Blatt Papier.

 

So, und nun übersetze das mal ins Englische.

 

Richtig: White Paper

 

Man hört den Begriff oft, aber was ist ein White Paper eigentlich?

Ein White Paper ist ein Dokument, welches Antworten auf ein bestimmtes Problem gibt.

Ein White Paper ist auch ein informatives Marketing-Werkzeug. Es liefert primär Informationen die inhaltlich/fachlich überzeugen anstatt Werbebotschaften zu übermitteln. Klingt komisch, ist aber so. Nennt sich Info-Marketing.

 

Inhaltlich deckt ein White Paper Themen wie Fallstudien, Anwenderbeschreibungen, Analysen, Marktforschungen u.v.m. ab. Auch die Gewichtung ist, je nach Zielgruppe, mal technisch, lösungsorientiert, strategische oder auch eine Mischform.

 

Ein White Paper wird so kurz wie möglich und so lang wie nötig formuliert. Ein „echtes“ White Paper bietet immer einen konkreten Nutzwert. Daher ist es gerade im B2B-Bereich sehr beliebt, z.B. als Download.

 

White Paper stehen für hohe Qualität und sind ein hervorragendes Instrument um:

  • Dich/dein Unternehmen als Experten zu positionieren, statt nur Produkte oder Dienstleistungen anzupreisen
  • Einen USP zu bieten und nützliche Inhalte zu sharen: Wenn du regelmäßig gute White Papers zum Download oder als Blogbeitrag teilst, steigt dein Bekanntheitsgrad
  • Dein Ranking zu verbessern: Hochwertige Inhalte werden höher gerankt als reine Werbebotschaften
  • Leads zu generieren

 

Ein White Paper kannst du folglich hervorragend einsetzen, um deiner Zielgruppe ein Dokument mit einem hohen Nutz- und Informationswert zur Verfügung zu stellen.


Aber Achtung: White Papers werden als zuverlässige, verbindliche Quelle angesehen, daher solltest du gute Recherche betreiben um eine solide Informationsquelle bereitzustellen! 

Möchtest du die Möglichkeiten eines White Paper ausschöpfen, hast aber keine Zeit für Recherche und Vorarbeit?
Kontaktier mich - ich erledige es für dich!


Meine geheime Schreibschatulle

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Meine geheime Schreibschatulle wird nun ab und an geöffnet!

...los geht´s mit einem Textauszug aus meinen ersten Fantasy-Versuchen....


„Ihr könnt mich alle mal, ihr fuckt mich echt total ab“, schrie Mia und rannte hinaus in die laue Sommernacht, in der sich gerade ein Sturm anbahnte.


In ihren Pyjamashorts und dem obligatorischen, schwarzen Tanktop lief Mia die breiten Treppen des Internatsgebäudes hinunter und weiter über den beleuchteten Hof des herrschaftlichen Anwesens.


Die weißen Kieselsteine knirschten laut durch die Nacht und sprangen empört zu allen Seiten.


Als Mia unten am alten Holzzaun ankam, der den Gemüse- & Kräutergarten vom gepflegten Steinweg trennte, sprang sie leichtfüßig darüber und rannte weiter, immer weiter: über die angrenzende Wiese, den kleinen Hügel hinauf, hoch bis hin zu einem großen, schwarzen Felsen, der auf der Anhöhe zu thronen schien.


Mia´s Lungen brannten. Ihr Atem überschlug sich, sie rang nach Luft und stützte sich zitternd auf den Felsen. Doch auf einmal hielt Mia inne.


Ihr zierlicher Körper stand starr während sich ihre langen, dunklen Haare auf einen stürmischen Tanz mit dem Wind einließen.


Die Welt schien still zu stehen.


Als sich die Wolkenfetzen vor dem Mond auseinander schoben, um etwas Licht in die dunkle Nacht freizugeben, erkannte man für einen kurzen Augenblick die Umrisse des Felsens.


Es war ein schwarzer Obsidian-Drache. 

Ein wahrhaftiger Obsidian-Drache!


Warum du niemals unterschätzen solltest, welche Auswirkung Text für dich und dein Unternehmen hat

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Beispiel Website: hier hast du die Chance, die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf dich und dein Unternehmen zu ziehen. Idealerweise sind die Texte auf deiner Site fehlerfrei. Ja, man könnte meinen das sei Voraussetzung. Theoretisch klar, in der Praxis sieht es leider ganz anders aus. 
Die Inhalte sollten zudem ansprechend sein und eine zielgerichtete Kundenansprache aufweisen. So weit, so gut. 

 

Der Besucher erhält über deine Webpräsenz einen Überblick, wer du bist und was du bietest. Es sollte hierbei klar herausgestellt werden, was deine Zielrichtung ist und was dich von anderen abhebt. Ein eminent wichtiger Aspekt, bedenkt man, dass du wahrscheinlich nicht der einzige Anbieter bist, den der Interessent zur Auswahl hat (falls doch: herzlichen Glückwunsch!). 

 

Text kann aber noch viel mehr: Text arbeitet für dich, Text bringt dir Kunden. Bereits die erste Seite, die der Besucher liest, hat den Auftrag, durch ansprechende Inhalte Interesse zu wecken. Und Neugier will gestillt werden!  Er stöbert also auf deiner Website und erfährt so genaueres über dich und dein einzigartiges Angebot. Sehr gut!

 

Damit nicht genug: Dein Angebot – sei es ein Produkt oder eine Dienstleistung – muss nun so prägnant und zielgerichtet formuliert sein, dass sich der erste, positive Eindruck beim Interessenten verstärkt und nachhaltig wirkt. 

 

Somit ist auch der Kontext – also der Zusammenhang oder besser gesagt: das Zusammenspiel – der Inhalte innerhalb deiner Website überaus wichtig. 

 „Content is king, context the queen“. Ohne die Dame ist der König zwar mächtig, aber starr und unflexibel und damit leicht zu schlagen. Gemeinsam mit der Dame ändert sich dies sofort. 

 

Besteht der Inhalt deiner Website also weitgehend aus leeren Worthülsen, ist nicht überzeugend formuliert oder bespickt mit Rechtschreibfehlern, verlierst du Kunden und damit bares Geld. 


Daher lohnt es sich wirklich in professionell erstellte Texte zu investieren!

Größere Unternehmen beschäftigen hierfür eigene Abteilungen. 
Ein Solopreneur oder StartUp hat jedoch weder die Infrastruktur noch die notwendigen Ressourcen. 
Die Zeit, sich selbst in diese Dinge „einzulesen“ ist oft nicht vorhanden, birgt Fehlerquellen und wird dir darüber hinaus auch nicht bezahlt.

 

Nicht zu unterschätzen ist auch der Image-Boost, den dein Unternehmen durch einen professionellen Auftritt erhält. 
Deine Auftraggeber nehmen dich als kompetenten Geschäftspartner wahr.

 
Guter Text auf deiner Webpräsenz bietet dir also die Möglichkeit: 

·         auf dich aufmerksam zu machen 

·         dich und dein Unternehmen zu repräsentieren 

·         dich gegenüber Mitanbietern abzugrenzen 

·         den USP deines Produktes/deiner Dienstleistung darzulegen 

·         dich zu positionieren 

·         Kunden zu akquirieren 

·         einen Image-Boost zu erhalten 

Ich kann dich hier sofort effektiv entlasten und dir z.B. durch ein Upcycling deiner Website zu mehr Erfolg und Image verhelfen.

Kontaktier mich, ich berate dich gerne! 


Creative writing #1 | How to start

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How to start

Schreiben ist deine Leidenschaft? Du hast tausend Ideen im Kopf, aber nicht das nötige „Werkzeug“ die Dinge zu Papier zu bringen? Dann geht es dir wie mir vor meinem Studium.

So unromantisch es sich zunächst anhört: das Erlernen von Techniken und Methoden ist eminent wichtig, um seine Ideen konkret in fesselnde Texte umzuwandeln und so den Leser in die Geschichte zu ziehen.

Bei einer vagen Idee können verschiedene Kreativitätsmethoden wie z.B. Clustern oder auch die „Morphologische Matrix“ helfen, mehr Struktur zu schaffen.

Hättest du gedacht, dass bereits die ersten Zeilen eines Buches ein unglaublich wichtiger Bestandteil einer Geschichte sind, weil sie einen ersten Ausblick auf die Story geben und man hier die Chance hat, das Interesse beim Leser zu wecken.


Für die berühmten ersten Zeilen gibt es ebenfalls vielfältige Mittel. Schon Leseransprache, das Voraussagen auf die Geschichte, das Vorstellen der Figur oder auch ganz simpel die Zeit in der die Geschichte spielt können den Verlauf derselben verändern. Eine Idee kann also in unendlich vielen Geschichten enden – je nachdem welche Methode du verwendest. 

Achte also bereits am Anfang deiner Geschichte darauf, wen du erreichen und welche Wirkung du erzielen möchtest. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die Zielgruppe, die du ansprechen möchtest. Hierauf gehe ich ggf. in einem anderen Teil noch näher ein.

Anregung: Nimm deine Lieblingsbücher zur Hand und analysiere deren Einstieg in die Geschichte sowie die verwendeten Methoden. Versuche diese ruhig mal übungsweise auf den Anfang deiner Geschichte anzuwenden und experimentieren damit.
 
Wenn du "hängst" und bei deiner Geschichte nicht mehr weiterkommst, Hilfe oder Feedback benötigst, kontaktiere mich gerne.


 In der Morphologische Matrix formuliert man eine Frage oder ein Ziel. In einer Tabelle schreibt man sammelt man in der linken Spalte Dinge, zu denen man Idee benötigt (Figuren, Orte…). Rechts davon listet man dann alles auf, was einem dazu einfällt. Zum Schluss erhält man eine gute Übersicht und kann verschiedene Möglichkeiten miteinander kombinieren.


Be unique!

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Klar, jeder ist genetisch einzigartig. Aber mal ganz ehrlich: Wer traut sich schon, das auch zu zeigen und aus der Masse herauszustechen?

Wie oft schaut man „den anderen“ dabei zu und ist dann insgeheim knatschig mit sich selbst, weil man sich das nicht (zu)traut? Obwohl man durchaus tolles zu bieten hätte! Klar ist es einfacher, brav mit dem Strom zu schwimmen. 

Das ist aber so unglaublich schade! JEDER hat ein Talent! Finde deinen USP, sei mutig und zeig dich der Welt!  Denn DU bist tatsächlich einzigartig!⭐

Genau das sollten im übrigen auch Unternehmen tun. Gerne bin ich beim Schärfen und Formulieren eines Elevator Statements sowie dessen Kommunikation intern als auch extern behilflich.

ℹ  USP: unique selling proposition oder unique selling point